Blog von Walter Lackermayr & dem Forum der WuidnBuam (und Madln natürlich auch)




Samstag, 30. Juni 2012

Kopftörlgrat

Freitagmittag, sms an Walter: was wollnma denn morgen machen? von Walter: Kopftörlgrat? an Walter: ich hätt irgendwas am schüsselkar vorgeschlagen, oder kraxengrat. kopftörlgrat ist favourit. von Walter: Sigl-Erdenkäufer wär auch super! [in meinem Kopf: Reizüberflutung! Kopftörlgrat wär schon ne Hammersache, von dem hat Walter schon viel erzählt, langer Grat, im Kaiser, überwiegend 3er Kletterei, das könnten wir sogar im Überschlag klettern. Am Schüsselkar was schwierigeres hinterherklettern wär aber auch gut! Uiuiui. Am liebsten beides, also unaufällig Walter die Entscheidung überlassen...] an Walter: Wann treffen wir uns denn morgen? von Walter: 7 Uhr Brudermühlstraße ok? [Aha, also Kopftörlgrat. Die lange Tour, ohne Zustieg laut Bergsteigen.at schon mal 4 ½ h, also heut abend viel Nudeln und früh ins Bett und mich schon mal mit dem Respekt vor der Tour anfreunden, vielleicht lässt er mich dann ein bisschen schlafen]. von Walter: Schuhe, Gurt, Belay-Device. von Walter: kleiner Rucksack Er ließ mich schlafen. Und als ich dann am nächsten morgen neben Walter im Auto saß und wir uns angeregt unterhielten, steckte mich seine gute Laune und Vorfreude auf die Tour schnell an, das flaue Magengefühl von Mr Respect hatte sich verzogen und besuchte mich nur noch einmal kurz am Einstiegskamin direkt am Kopftörl. Bis dahin erfreute ich mich an der Zustiegszeremonie. Es hat lange gedauert, bis ich es als Zeremonie erkannt habe, davor wirkte es eher etwas bedrohlich auf mich. Es geht immer mit einem lockeren heiteren Gespräch in der Aufwärmphase los, dann merke ich plötzlich, dass Walter viel mehr redet als ich und stelle fest, das liegt daran, dass mir ziemlich die Puste ausgeht. Wenn ich schon merklich hörbar schnaufe, kommt meistens die Frage von Walter, ob ich auch so fertig sei, er habe einfach null Kondition um nach der dann folgenden Trinkpause mit verdoppelter Geschwindigkeit abzuziehen.
Schwupps, über ein Schneefeld, dass er mir freundlicherweise richtig tief spurte, aber nur weil er meinte, das wäre gar nicht ich direkt hinter ihm. Ich trug inzwischen Beduinensonnenschutz, der passte aber irgendwie zur Skurilität der Kaindl-Stewart-Nadel.
Nachdem am Einstieg gerade ein Zweierteam umständlich Gurte und Maggibeutel anlegte, beschlossen wir, erst mal den Zustieg zu verlängern, bis es zum richtigen Einstieg geht. Mr Respect kommt bei in den 30 sec zwischen dem Bewusstwerden, dass es jetzt richtig los geht und dem ersten Fels unter der Hand nochmal kurz vorbei, dann macht er der Kletterfreude und Erleichterung, dass die erste Läge doch keine 8- ist, Platz. Eine unangenehme Querung im Zustieg zum zweiten Turm hat wohl irgendein Chuck ??? (im Angebot wäre Chuck Berni) bei seinem letzten Besuch weggewischt.
Nachdem das Gehgelände endgültig vorbei ist ziehen auch wir die Gurte an, das Seil bleibt aber noch im Rucksack, und klettern über Schrofen und Graspolster, dann immer schöneren Fels in sehr anregendem Gelände los. Es dauert nicht lange und ich erfahre ich mehr über die Zweckmäßigkeit des kleinen Rucksacks.

Bald haben wir eine zweite Seilschaft eingeholt, während ich noch klettere, erklärt Walter dem Vorsteiger den weiteren Routenverlauf. Ich höre etwas von „Schluuuuuf“, „tiefer Spalte“, „abwärtsführendem Kamin“,„WEIBERSCHRECK“, und „Höhle“, in die man besser nicht hereinklettern sollte, sonst kommt man nicht mehr raus. Uiuiuiui. Gut, dass Walter dabei ist, gut, dass er weiß, wo es langgeht, gut, dass er mir das Vertrauen schenkt, das drauf zu haben. So kann ich weiterhin entspannt bleiben und die nächste halbe oder Dreiviertelstunde klettern wir ratschend und entspannt weiter. Manchmal fast nebeneinander, dann wieder 20 m auseinander, wenn es durch gratiges, schrofiges Gelände geht, muss Walter oft auf mich warten.
Eine schöne Erfahrung, ohne das übliche Climber’s Stop and Go (also „Stand“ –„Ich komm“) unterwegs zu sein. Der andere ist nie weit weg, keine Unterbrechung des Kletterns, dafür ein trockener Mund vom vielen Ratschen.
Walter erkundigt sich immer wieder, wie’s mir geht, und mir geht’s jedes Mal richtig gut. Dann gibt’s irgendwann ne kurze Pause am Metallkasten auf dem 4. Turm, kurz vor der Abzweigung des Notabstiegs. Bis dahin war es einfache und schönste Kletterei, klar, ein zwei Gruselstellen gab es schon, meist die Übergänge von der Nordseite zurück zur Südseite des Grates, da zum Beispiel mal eine kleine Platte, die ich aber einfach frech am Rand entlang bin, da war es glitschig, aber wenigstens nicht plattig. So bin ich dann auch ziemlich verblüfft aber auch ein wenig zufrieden, dass es nicht ganz so zahm weitergeht. Das erste Highlight ist ein so etwa 1 m breiter, 7-10 m langer, 2-3 m hoher Kamin, oder Schluuf?
Der Boden voller unzuverlässigem Schutt, am Rand aber überall gute Griffe und am Ende wartet – NIX! Also, am Ende steht Walter und erzählt mir nette Geschichten, darüber, dass das nur so komisch aussieht, aber eigentlich gaaaanz harmlos ist, wenn man es von nahem sieht. Und hinter Walter ist –NIX! Wirklich – NIX. Soviel schön präsentiertes NIX hab ich vorher noch nicht gesehen. Eingepacktes Nix, eingepackt in das Ende des sich absenkenden Kamins, eingepackt in die steile, unbegehbare Wand des Kapuzenturms, eingepackt in einen Rahmen aus Fels, den es geben muss, der meinen Augen nicht ersichtlich irgendwie weiter unten rechts um es herumführen muss. Einfach irr. Nabi, huift ja nix.
Der Felsrahmen, der um NIX herumführt hat gute und viele Griffe und Tritte. Wenn das NIX nicht da wäre, wäre es wirklich eine sehr nette entspannte Querung. So ist es nicht ganz so entspannt. Der Ausstieg gelingt über ein Herantappsen an ein kleines Köpfl, das Ausstrecken meiner zittrigen Hand und eines ebenso zitternden Beines. Damit bin ich zumindest mal gut verkeilt. Unter mir ist immer noch viel Luft, nach einer heftigen Umarmung des Köpfls und zwei weiteren Zügen steh ich wieder in schon vertrautem Schrofengelände und atme ein bisschen auf. Ich merke ziemlich gut, wie mich die überwundene Stelle noch mental beschäftigt, auf mich eindrängt, während ich aufatme aber schon wieder weiterklettere.
Ich muss mich ermahnen und Konzentration aufbringen, um wieder ganz bei der Sache zu bleiben, ich bin immer noch in Absturzgelände und werde es noch eine Weile bleiben. NIX muss auf später warten... ...und Walter mal wieder auf mich...

Die nächste Stelle, die mir haften geblieben ist, ist der IV- –Riß. Die Stelle, die ich im Vorhinein als möglichen Endpunkt für das so schöne seilfreie Klettern einklassiert hatte, weil es vielleicht zu schwer für mich sein könnte. Ich war sehr angenehm überrascht.
Die Stelle war so ähnlich, wie schon viele Stellen vorher, der Unterschied in der Schwierigkeit: ich musste mich nicht mehr zwischen sehr vielen guten Griffen und Tritten entscheiden, sondern nahm einfach den guten Griff und den guten Tritt. Auf der Nordseite ging es dann unkonventionell entweder kriechend oder seitwärts auf allen vieren zwischen zwei schrägen Platten durch.
Der Schwerpunkt muss ja nicht immer über den Füßen liegen... Nachdem die Ellmauer Halt schon zum Greifen nah erschien, gab es das Abschlussschmankerl.
Den finalen Nervenstärketest: den ich nicht so ganz bestand, Walter sagt, ich hätte gejammert. Meine Kräfte waren schon ein bisschen weg, man muss noch mal von einer Platte in einen Kamin spreizen, um nicht in der Höhle zu landen, aus der man nicht mehr rauskommt, und dann die Seite wechseln um nicht zu weit in einen abdrängenden Riß zu verschwinden, sondern tatsächlich auch ober rauszukommen. Mit Walters Ansagen und Mutzusprachen ging’s dann irgendwie schon.
Den Gipfel ließ sich auch der Boulderbär nicht entgehen.
Es gibt Gerüchte, dass er sich noch länger dort oben aufhalten wollte, und deshalb sehr eigenwillig im Rucksack beim Abstieg nicht auffinden ließ...
...und jemand dann beinahe am nächsten Tag noch mal auf die Ellmauer Halt gegangen wäre, aber nur beinahe. Der Bär hatte es sich wohl doch anders überlegt. Zum Abschluss Kuchen

auf der Gruttenhütte

und der Blick zurück.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Erto: Pip Crash

Erto, steiler geht's nicht. In Erto, da sind die Erto Menschen. Es gibt auch flache Touren, mehr so senkrecht. Aber die Erto Menschen klettern da nicht. Erto ist wie die Halle, nur dass da nie umgeschraubt wird.
Berni stellt nach nem kurzen Warm-Up gleich mal fest dass steil geil ist und
 passt sich den Erto Menschen an. Das Teil heißt Pip Crash.



Wie üblich steht man, in diesem Fall Berni, erstmal dumm rum, schaut etwas dümmlich nach oben und hat so seine Zweifel: Am Klettern an sich, am eigenen Können, am Sinn des Seins und überhaupt...

Na gut, die Probesloperhalteversuche am Ersatzreifen gingen heute Früh ja noch ganz gut, also los!


Macht sich doch gar nicht schlecht, noch geht's


Unten wird fleißig mitgeklettert. Schön wenn die anderen erstmal schwitzen.


Für die Sicherheit ist jedenfalls ausreichend gesorgt.


Das Material ist gut und zahlreich vorhanden.


Auf der anderen Seite, unten, am platten Boden, in diesem Lichtjahre entfernten, sicheren, gemütlichen Universum der Sorglosen ohne Schwerkraftprobleme ist ja noch jemand der aufpasst. Die Verbindung aus Neylon stellt das Kabel zu dieser sicheren Welt dar und lässt die Angst nicht zu übermächtig werden.


Also beruhigt weiterziehen!


Schlüsselstelle, Vollgas Berni, Rock'n Roll!
Oder wie die Erto Menschen hier sagen:
BUMM!!



Ach Sch.....! Einfach ned genug vom Bumm?




"Wieso, wieso, wiesowiesowieso?!?"


Ok, mehr Schieben, cool bleiben, notfalls mehr zuballern...


Irgendwann wird's leichter, irgendwann ist's vorbei, irgendwann wird der Umlenker kommen...


Ein Versuch, es war ein Versuch.


Nächstes mal klappt's. Ich weiß es! Zumindest könnte es klappen....


Abends, nach dem Bier, während des nächsten Bieres erstarkt die Hoffnung: Morgen wird's klappen!


Freitag, 20. April 2012

Eiger Norwand Video

Ein kleiner Vorgeschmack: Vorbau, Schwerer Riss, Hinterstoisser Quergang. Die Qualität ist natürlich nicht so berauschend, "groß" kann man es leider nicht anschauen. Aber es ist mal so ein kleiner Eindruck aus der Wand. Viel Spaß beim Gucken!


Sonntag, 28. August 2011

Aiguille de Grand Charmoz "Cordierpfeiler"

Woaßt scho, so mit Gletscher und so...

 Sebi und Ich sind schon einen Tag früher in Chamonix als geplant. Wir klettern vormittags die "Fin de Babylon" am Brevent (8SL, 8-) und treffen um zwei den Jo am Bahnhof in Chamonix. Plan?Wir haben vor, uns den Cordierpfeiler an der Grand Chamroz zu genehmigen. So können wir den Rest des Tages gemütlich mit Burgern und Bier verbingen, am nächsten Tag ausschlafen, Rucksäcke packen und Mittag richtung Biwakplatz wandern. Die Midi Bahn bringt uns wieder mal kräftesparend dafür finanzschwächend in die Höhe. Zwanzig Minuten später ist vom Bergtouristenrummel der Mittelstation nichts mehr zu merken und wir wandern über Morenenrücken hinüber zum Nantillionsgletscher. Ein perfekten Biwakplatz unter einem großen Granitblock, überdachter Platz für uns drei, damit ist die Sorge eines nassen Biwaks wegen der all abentlichen Gewitter auch erstmal aus der Welt.

Jo und ich beschliessen trotz erheblichen Bombardements vom oberen Nantillionsgletscher den Einstieg auszukundschaften und hechten im Laufschritt von Deckung zu Deckung hinüber Richtung Charmoz.
 Der Zustieg über den Nantillionsgletscher ist garnicht so unkomliziert und wir sind froh das schon mal ausgebouldert zu haben. Morgen kein Stress. Der Einstieg ist gut markiert, es hängen Schuhe, Eispickel und Steigeisen an einer Schlinge. Aha... wir machen uns so unsere Gedanken. Mittlerweile zieht unsympatisches Gewölk über Charmoz und Crepon, die unsere Gedanken über das fremde Material in den Hintergrund und den Wunsch möglichst schnell zurück zum Biwi zu kommen in den Vordergrund drängen.
 Auf halber Strecke befreit uns der Platzregen von allem psychischem Hin und Her, wir finden einen steinschlag- und regengeschützen Platz unter einem Block und können uns wieder den Gedanken an das fremde Material hingeben. Vielleicht kommt ja noch wer runter? Nein, eher nicht, wir haben den ganzen Pfeiler stundenlang mit dem Glas abgesucht und keine Bewegung entdecken können. Vielleicht vorgestern abend nach dem heftigen Gewitter ausgeflogen? Vielleicht.
Eine kurze Regenpause lässt uns das Rennen dem Grübeln vorziehen.
 Ganz so regensicher wie geglaubt haben war der Biwakplatz leider doch nicht, wie Sebi während unserer Erkundungstour festellen durfte. Zwar kann's uns von oben nicht anregnen, aber das Wasser auf dem Block rinnt an der Kante runter und tropft dort nicht ab sonder findet es wohl viel lustiger an der Unterseite unseres Daches entlangzukriechen um dann genau über den Schlafsäcken abzutropfen. Der Biwaksack soll Abhilfe schaffen. Tut er auch. Nass isses trotzdem schon.
 Aus purer Erfahrung wissen wir dass auf den Regen auch immer wieder Sonnenschein folgt. So sitzen wir und warten.
 Und tatsächlich, gerade noch rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang zeigt sich selbige nochmal, lässt die Bühne des morgigen Tages in bestem Licht erstrahlen.
 Bergsteigen kann ja so geil sein!
 Die Aiguille de l'M glüht nochmal auf,
 dann glüht meine Stirnlampe und macht ein schönes Bild zur perfekten Lachnummer. Der Wein war trotzdem hervorragend.
 Neuer Tag. Im Dunkel über Blöcke hetzen, die Geschosse haben SUV-Größe. Jetzt ernten wir den Lohn für die gestrige Erkundungstour. Zwei Seilschaften huschten während des Frühstücks an uns vorbei, beim Hellwerden stehen sie irgendwo, meilenweit vom Einstieg entfernt, auf dem zerissenen Nantillionsgletscher und ziehen unverrichteter Dinge wieder ab.
 Ich überwinde den Bergschrund an der zweitbesten Stelle, was uns zu einer ziemlich blöden, umständlichen, ...(deleted)... Seillänge zwingt. Dann sind wir bei dem Gerödel. Hängt also immer noch da.
 Und schon wieder ist es so: Die erste "richtige" Seillänge ist gleich mal nicht so einfach, von der Sorte unangenehmer Sechser. Das ist gut, denn für unangehme weiterführende Gedanken an das Zeugs das da am Einstieg baumelt ist schon wieder kein Platz im Hirn.
 Die Kletterei ist saugut, es finden sich meist ganz gute Stände, dazwischen ist viel Eigeninitiative oder einfach Wegsteigen angesagt.
 Je mehr Höhe wir gewinnen, um so besser wird's! Chamonix-Granit vom Feinsten:
Verschneidungen,  Risse in allen Variationen: Breite, Schmale, Gerade, Geschwungene, Welche, die plötzlich mitten in den Platten aufhören...
Überraschend um ein Eck herum komme ich zu einem großräumigen Standplatz, wenige Meter entfernt liegen Seile, eine Rettungsdecke, ein mit einigen Friends hingepfriemelter Stand. Zeit, den Gedanken fertig zu denken: Die holen das Zeugs vom Einstieg nicht mehr.


 So etwa in der Mitte des Pfeilers durchzieht ein Band quer die gesamte Westwand der Aig. Charmoz. In den Beschreibungen sowohl des Piola- als auch des AV-Führers weicht die Route hier nach rechts aus, um über verhältnismässig leichtes Gelände den Gipfel von rechts her zu erreichen. Das ist völlig unlogisch, weil der Pfeiler ja gerade hinaufzieht und zudem beste Kletterei verspricht. Auch im Topo Guide ist das so beschrieben, auch wenn wir dieses Topo nur ansatzweise und mit viel Fantasie an dem Pfeiler wiedererkennen. Jedenfalls verfolgen wir den Pfeiler weiter.
 Die Kletterei wird nun deutlich steiler und auch anspruchsvoller, einfach abartig gut.
 Steile Verschneidungen bringen uns zur Headwall, einer mit genialen Rissen durchzogenen Riesenplatte. Nochmal zwei geniale Seillängen, die letzen von 28. Ganz oben wartet der mit Chickenheads gespickte Gipfelblock.
 Pünktlich trifft das Nachmittagsgwitter ein, als wir über einige Türme zum Carell traversieren. Hier beginnt die Abseilerei. Zuerst im Graupelhagel, dann im strömenden Regen, immer schön mit dem Krachen des Gewitters über unseren Köpfen. Das spornt uns durchaus an, Höhe zu verlieren, also Tiefe zu gewinnen, doch leider spottet die Beschreibung des Abstieges jeder Beschreibung.....
 So bringen wir etwa die Hälfte des Pfeilers hinter uns, da ist der Spuk endlich vorbei und -Westfpeiler sei Dank!- wir können noch in den letzten Sonnenstrahlen ein wenig Wärem tanken. Unterwegs sammeln wir die gefundenen Seile und am Einstieg das restliche Material der unbekannten Seilschaft ein um es bei der Alpin Gendarmerie PHM in Chamonix abgeben zu können.
 Im Biwak zurück sagen die Burschn daheim Bescheid, immerhin war's Sebi's erste richtgige Alpintour, woaßt scho, so mit Geltscher und so....
Die Schlepperei des fremden Materials hat uns übrigens zwei Flaschen Pastis und ein ehrliches Dankeschön beschert. Die beiden französischen Kletterer wurden wegen Wettersurtz zwei Tage zuvor ausgeflogen.