Blog von Walter Lackermayr & dem Forum der WuidnBuam (und Madln natürlich auch)




Freitag, 11. März 2011

Eiger Norwand

Das Meiste, was ich über die Eiger Nordwand in letzter Zeit gelesen habe, beginnt mit dem Wort Mythos und endet damit, dass es eine große Wand bliebe, dazwischen steht etwas über die Zeit, die gebraucht wurde: Solo- und Seilschaftsspeedbegehungen, oder davon, dass man mit zwei Tagen in der Wand schon eher nicht mehr die Schnellsten wäre. Am Ende bliebe ein Abenteuer in einer großen Wand, Respekt vor den Erstbegehern, kein Wort mehr davon, was der Wand ihren Ruf verschaffen hat.
Ich habe eine andere Geschichte zu erzählen.

Wie bereits vor zwei Wochen, als wir nur einen Tag gutes Wetter hatten und bis zum schweren Riss geschaut haben, fahren wir mit der ersten Bahn um halb acht über die kleine Scheidegg zur Station Eigergletscher. Beim letzten Mal lastete der Druck des Mythos Eiger Nordwand schwer auf uns, so wie die schweren Rucksäcke. Diesmal sind die Säcke leichter, wir haben die Ausrüstung etwas optimiert, also einfach was weggelassen. Auf der Fahrt nach Grindelwald habe ich an einem See beim Brünigpass einen kleinen Stein gefunden, der steckt jetzt in meiner Tasche, einfach so, fühlt sich gut an den da zu haben. Material weggelassen und dafür nen Stein eingeladen, Logik geht anders. Dennoch, diesmal lastet es nicht auf uns, wir sind gut drauf und glauben dass es gut werden wird.
An der Station Eigergletscher sehen wir vor uns noch zwei Gestalten mit Rucksäcken ohne Schi aus dem Zug steigen, sie haben uns auch gesehen. Beim Sessellift ist klar: Keine Spuren mehr vom letzten mal, wühlen. Die anderen bleiben erstmal stehen: Engländer, Rob und Jeff. Ja, sie machen auch die Heckmair. Ja, auch zwei Tage geplant, vielleicht auch nur einer. Sie fangen an rumzukruschten, wir gehen. Teilweise mühsames Grabenziehen, nicht mehr so locker in eine halben Stunde zum Einstieg wie vor zwei Wochen. Freude, wenn die alte Spur hin und wieder noch da ist, dann geht's schnell.


Am Einstieg ziehen wir den Gurt an. Die Engländer schlendern in unserer Spur hinterher und an uns vorbei. Gut, sollen die mal im Vorbau bissl spuren, gerecht ist gerecht. Das große Schneefeld rechts des ersten Pfeilers ist hart und gut zu gehen, so ziehen die Engländer gerade hinauf. Wollen wir aber nicht, vom letzten Mal wissen wir dass das ziemlich ins Nirvana führt, besser links Richtung Pfeiler. Also wieder ins Tiefe und selber wühlen.
Unter dem zerschrundenen Pfeiler sind wir wieder gleich auf. Hinter uns kam noch ein Alleingeher, Peter, er hat keinen Partner und will mal über den schweren Riss schauen und wieder abseilen, das kennt er schon von einem früheren Versuch.
Die wenigen Kletterstellen sind durchaus unangenehm.
Rechts des zerschrundenen Pfeilers geht es über Firn und kurze Wandstellen unter die rote Flüh hinauf. Hier war im Sommer Tom an der "La Vida es Silbar". Steile Wand, hartes Brot, Respect.

Vom Stollenloch, das wir rechts liegen lassen, geht's nach links, eine Verschneidung hinauf zu Bohrhaken. Aber nein, hier beginnt nicht der schwere Riss wie wir letztes Mal glaubten, sondern die Route "Paciencia". Auf firnigen Bändern geht's nochmals deutlich nach links auf ein weiteres Firnfeld.

Und zwar weiter als man denkt. Erste Erkenntnis: In dieser Wand ist alles bissal weiter und länger.
Dann nochmal gerade hinauf und am rechten Rand des Schneefeldes, unter glatten Platten, findet sich ein Stand.
Und die Engländer. Das dauert ganz schön lang: 40 mtr rechtsqueren zum Beginn des schweren Risses. Rob versucht eine ganze Kleinfamilie Klemmgeräte in der Eigerwildnis auszusetzen, ziemlich halt- und sinnlos. Aber dafür dauert's. Wir plauschen etwas mit Peter. Netter Kerl. Schade, dass er keinen Partner hat. Ja, wir ziehen ihm sein Seil rüber, kein Problem.
Endlich sind die Engländer drüben und ich mach mich auf den Weg. 
Am Stand unter dem schweren Riss stochern sie weiter nach rechts. Wozu? Da oben ist eindeutig der Riss, Hackl schaun auch runter, leicht is hier mal nix, wisst's ihr des ned? Ansage zu Berni: Ich will überholen. Frage an Jeff, ob ich vor kann? Antwort: Wenn dein Freund da ist bevor Rob von seinem Gestochere zurückkommt, ok. Sonst gehen sie.

So, jetzt wird's mir zu blöd, verarschen lass ich mich nicht. Berni, sicher mich wenn Du da bist, ich geh jetzt.
Klar ist's unangenehm, vor allem mit den Eisen und den Geräten, aber an ein Klettern mit den Händen ist nicht zu denken, viel zu kalt.

Wenig später stehe ich am Stand und sichere Berni nach. Zeit zum Filmen. Zeit zum Schauen.
Firnfelder, dazwischen immer wieder Fels leiten nach links Richtung Hinterstoisser Quergang. Ich gehe bis das Seil aus ist, dann kommt Berni, wenn ich einen Stand erreiche sichere ich ihn nach. Die Engländer sind immer noch im schweren Riss. Gut. dass wir vorbei sind.

 
Am Hinterstoisser Quergang gibt's einen guten Stand, aber erstmal kein Quergangsseil, das fängt erst später an, ist irgendwo im Eis vergraben oder eben weg, jedenfalls nicht da. Es geht gut hinüber, nur einmal kratzen die Eisen auf den glatten Platten, oben nix zu hooken, so etwas abenteuerlich. Dann das Fixseil, Eisgerät drüber und schwupps hinüber. Irgendwie ein komisches Gefühl das eh schon recht beschädigte Seil auch noch mit den zahnbewehrten Hauen der Eisgeräte zu hooken. Abgefahren. Noch ein paar Meter hinauf ins Schwalbennest, das sich irgendwo unter Meter hohem Schnee verbirgt.
Das erste Eisfeld zeigt sich völlig harmlos. Guter Firn, eine Seillänge zum Beginn des Eisschlauches. Einzig blöd, dass einem hier doch so einiges um die Ohren fliegt, und zwar ohne große Vorwarnung und vor allem ohne Deckung. Ok, am kurzen Seil gehen wir besser nicht. Roulette der osteuropäischen Art mag ich nicht.
Berni am oberen Ende des ersten Eisfeldes, rechts ist der Eisschlauch nebst kleiner Lawine zu erkennen.
Ein paar Meter hinunter, der Eisschlauch präsentiert uns wunderbare Eiskletterei, so ca WI4, und macht wirklich richtig Spaß!
Nach dem Eisschlauch wird's wieder flacher, gutes Eis Richtung zweites Eisfeld. Hoppala, da kommen die beiden Engänder von unten. Ja, wie? Aha: Yes, die gehen  alles Leichte gleichzeitig am langen Seil. Wow. Sie fragen nicht, ob sie vorbei können. Einfach über, unter unserem Seil, wir bleiben erstmal stehen, auch weil wir einfach baff sind.
Zweites Eisfeld: Von rechts nach links ansteigend drüber. Berni dreht alle 50 Meter ne Schraube, damit was zwischen uns ist.

Das läuft gut. Weit ist's trotzdem.

Dann das Bügeleisen. Es startet mit einer Verschneidung. Wir laufen auf Rob und Jeff auf, dabei haben die uns doch locker ne halbe Stunde abgenommen. Die sind noch nicht mal vom Stand weg als Berni zu ihnen kommt. Bis ich da bin auch noch nicht. Zefix! Ich will vor, vorbei, ab er es geht nicht. Harrer beschreibt es in der Weißen Spinne über das Corti-Drama: In der Eigerwand kann man nicht überholen, wenn es die andere Seilschaft nicht will.

Ok, auch hier ist es nicht so easy, aber Mann, so heavy auch nicht.

Ich geh gleich so weit ich kann, aber das Seil langt nicht bis zum Todesbiwak. Shit. Ich befürchte ein ungemütliches Biwak, nachdem die English Sportsmen sich bisher so gar nicht als Sportsmen gaben.
Meine Laune geht mit der Sonne unter. Berni läuft hinauf ins Todesbiwak und soll mal Platz für uns schaffen.
Trotz allem: Der Platz ist echt der absolute Hammer.
Ich drücke Rob seine Steigeisen, Karabiner, was weiß ich in die Hand bzw hänge es an einen Haken, damit ich mich wenigstens erstmal irgendwo hinstellen kann. Euer Seil? Ich frag nicht, ich werds als Unterlage benutzen, dann tut ihr mir wenigsten irgendetwas Gutes.
So schlecht ist's dann nicht, alle können liegen, ich hab was zum Anlehnen. When will you start tomorrow? War klar, sie gehen vor uns. Wir wollen um halb sieben raus, dann kommen wir um acht weg, das ist realistisch. Vorher ist's mir einfach zu kalt.
Mit Schlafen ist nicht so wirklich viel.


Nächster Morgen:
Vom Biwak gehts gleich mal gscheit weiter, steil aufs dritte Eisfeld runter.
Nach ein paar Metern sehen wir den Weiterweg über die Rampe. Schaut ja gar nicht so schlecht aus. Leider haben wir uns getäuscht.

Über das dritte Eisfeld in einer Länge hinauf an dessen oberen Rand.
Vom oberen Rand des dritten Eisfeldes steigt man zuerst nach links ab und dann wieder auf zum Beginn der Rampe.
Die Rampe wartet mit Kombigelände auf, nicht allzu schwer, manchmal bissal unangenehm, aber eigentlich ganz ok. Wenn ich nicht an jedem Stand warten müsste dass ich überhaupt mal zum Stand kommen kann.
So beginnt sich's zu ziehen. Warten bis der Stand frei wird, Berni nachholen, warten bis die anderen weiter sind, von oben nicht mehr so viel kommt damit ich losklettern kann, warten dass ich an den nächsten Stand kann...
Bleibt wenigstens genug Zeit zum Trinken, Riegel essen, Eine rauchen.

Die schwerste Seillänge der Rampe ist der Wasserfallkamin. Zugegeben, ich bin schon mal leichtfüssiger was raufgetänzelt.
Nach dem Wasserfallkamin kommen wir auf's Rampeneisfeld. Uraltes, glashartes Eis. Jeff schaufelt seit einer halben Stunde jeden Stein den er aus dem Bruchhaufen darüber lösen kann hinunter, in dem Versuch irgendwelche Fixseile am brüchigen Band zu erreichen.
Ich gehe gleich rechts raus richtung Stand, das geht super.
Das Fixseil über den brüchigen Riss ist nicht da. Wir habe über eine Stunde Zeit zuzuschauen dass das wohl unangenehm und schwer sein dürfte. Rob faselt was von heute noch absteigen. Ich schaue ihn etwas ungläubig an. Das einzig Vernünftige, das mir dazu einfällt, ist, dass ich Zweifel habe ob wir überhaupt noch im Hellen den Gipfel erreichen. Rob schaut ebenso ungläubig zurück. Wir sprechen nicht nur verschiedene Sprachen. 
Der brüchige Riss war dann in der Tat schwer und unangenehm. Und komischerweise hängt ein Fixseil, schön aufgenommen, am Ende an einem Haken aufgerollt. Wer kein Fixseil benutzen kann hier, der muss klettern, und sichern. Und das kostet Zeit. Wertvolle Zeit, wenn aus Leistung Konkurrenzdenken wird.
Was soll's, wir starten in den Götterquergang. Maaaan, schon wieder so eine Hammer-Stelle. Mit Sechs hab ich die weiße Spinne gelesen, mein erstes Buch, seit dem träume ich von diesen Orten, versuchte mir vorzustellen wie's dort sein mag. Zuerst ganz unrealistisch, dann voller Ehrfurcht, dann plötzlich etwas ängstlich, weil es in den Bereich des Machbaren gerückt war, dann gar nicht mehr so, weil die Range schon deutlich drüber hinausgewachsen war, und zuletzt voller Freude und Spannung, weil es eben gerade passte und ich's schon so lange machen wollte.

Der Götterquergang hat schon was Entspannendes, wären da nicht diese fiesen kurzen Stellen ohne Eis zwischendrin, die sind einfach mal heikel.
Nach zwei einhalb Seillängen kommen wir in die Spinne. Ich dreh' ne Schraube und gehe bis zu einem Stand an den Felsen rechts in der Mitte der Spinne. An der Höhe der Haken sieht man wie mächtig das Eis hier mal gewesen sein muß: Jetzt hängen Schlingen von den Standhaken fünf Meter über mir.
Am linken oberen Ende der Spinne beginnen die Ausstiegrisse, die jedoch nichts mit Ausstieg zu tun haben. Sie heissen einfach nur so.
Prinzipiell tolle Eiskletterei. Zwei Seillängen zuerst im linken, dann im rechten Ast hinauf zum Quarzriss.
Der Quarzriss ist rein klettertechnisch das schwerste Stück Arbeit der Wand. Im Sommer, mit ohne Steigeisen an den Füssen und Händen statt Eisgeräten kann ich mir das richtig gut vorstellen. Jetzt, so, ist es fieses Gekratze auf glatter Platte, überhängend, schlechte Placements und überhaupt bist du eigentlich froh wenn du's hinter dir hast.
Aber wir hatten's noch vor uns, schauen den anderen zu,, schauen in den Sonnenuntergang, ich mittlerweile zum Kettenraucher mutiert, hatte schon Sorge ob wohl die Papierchen reichen würden.

Nein, das war nicht wirklich meine Sorge: Es war klar, im Hellen kommen wir hier nicht mehr raus, und bleiben können wir auch nirgends mehr. Das wird noch richtig hart.
Wurde es auch.
Keine Bilder mehr.
Nach dem Quarzriss nach links ins Cortibiwak hinunter, hier haben wir die Stirnlampen aufgesetzt. Nein, biwakieren kann man da nicht, nur stehen, und so kommt man nicht mal in den Schlafsack. Ich kämpfe mich mit der Stirnlape die vereisten Risse hinauf, nach zwei Seillängen endlich leichteres Gelände. Zu allem übel erwischt uns hier die Höhenströmung die diese Nacht über Europa zieht. Shit, -20° und Sturm ist echt nicht mehr lustig.
Endlich das Gipfeleisfeld. Schräg rechts über mir der Gipfel. Wir finden einen kleinen Biwakplatz.
Ab in die Schlafsäcke. Nein, ich ab in den Schlafsack. Berni kommt aus seinen Schuhen nicht mehr raus. Ok, kein Problem, das geht auch noch. Ich veruche ihm die Füsse zu massieren, zu rubbeln was nur geht. Er hat Krämpfe, nicht schön.
Wir reden drüber dass wir jetzt besser nicht aufgeben, nicht einschlafen, es ist jetzt plötzlich richtig eng. Ich will telefonieren mit dem Menschen den ich liebe, schreib ne sms.
Das erste was ich in der Früh warnehme ist der Schatten des Eiger im Westen. Toll.
Wir warten noch bis die Sonne richtig raus kommt, Zeit haben wir ja jetzt wieder.
 Wir sehen, dass wir erst auf einem Vorgipfel waren. Es ist noch ein Stück hinüber. Nicht schwer, eigentlich wunderschön, aber: Aufpassen jetzt, keinen Scheiß machen, wir wissen dass wir nicht mehr frisch sind.

In der strahlenden Morgensonne erreiche ich Eigergipfel. Nicht schlecht.
Berni ist auch gleich da.
Dann noch die Westflanke runter. Einfach nur lang...
...und im Bruchharsch irgendwann nervig mühsam.

Auf der kleinen Scheidegg, erstmal Rivella und fettige Bratwurscht mit fettigen Rösti. Im ersten Moment denke ich noch, irgendwo muss das irgendwann wieder raus, die Frage ist wo und wann. Aber es blieb drin und tat gut.
Weniger gut: Erfrorene Finger. Die Zehen sehen wahrscheinlich auch nicht besser aus, erstmal nicht hinschauen.
So machen wir uns am nächsten Tag zuhause auf die nächste ungewisse Reise mit Warterei:
Krankenhaus Starnberg.
Ärzte muss man als Freunde haben. In diesem Fall Peter, den Urologen. Er war schon am Denali, da war's auch kalt, ist ein guter Kletterer und noch besserer Freund. Schnell ist der Termin mit dem Kollegen von der Notfallchirurgie vereinbart. Wohl gemerkt, es ist Wochenende.

Prostavasin heißt das Zaubermittel. Gefäßerweiternd. Noch denken wir in ein paar Stunden wieder zu hause zu sein.

Stimmt uns zwar nicht fröhlich, mittlerweile ist aus olivfarben eher schwarz geworden, aber es wird schon werden. Oder?
Nun ja, aus Starnberg wurde die Gefäßchirurgie Pasing, Berni bekommt seit zehn Tagen über nen hübschen Herzkatheder Prostavasin in noch nie verabreichten Einheiten. In den letzten 15 Jahren hatten sie zwei Fälle mit Erfrierungen, Berni ist der zweite...
 Für uns war's echt knapp diesmal. Wir haben schon deutlich schwereres, längeres, kälteres gemacht. Prinzipiell war es ja auch gut, abgesehen davon dass wir am zweiten Tag über fünf Stunden nur rumgestanden sind. Sonst hätte ich vielleicht auch was von Mythos geschrieben und dass es am Schluss nur einfach eine große Wand war. War's aber nicht. Wenn nur ein Faktor ins Negative kippt, hast Du ein Problem, und zwar ziemlich schnell ein lebensbedrohliches. Mythos Eiger Nordwand: Vor allem, weil dort schon viele umkamen, sich Tragödien abgespielt haben, verzweifelte Überlebenskämpfe die nicht immer gut ausgingen, vor den Augen der Welt, immer wieder welche umkommen. Weil man's von der kleinen Scheidegg aus so schön sieht. Ich habe gekämpft wie noch selten, es wurde richtig eng. Für mich bleibt viel mehr als nur eine große Wand oder der Mythos Eiger. Der Mythos hat sich mit Wirklichkeit angefüllt.
Wir haben auch wieder einen Film gedreht, die Bearbeitung wird sicher noch etwas dauern.
Facts und ein Topo kommen ebenfalls noch nach.

Kommentare:

Siggi hat gesagt…

Mensch Jungs, wenn ich nicht durch Bernis Erzählung wüsste, wie knapp es wirklich war, läse ich diesen Bericht als recht lakonischen Abenteuer-Bericht. - Die Frage, ob es wirklich wert ist, dieses Monster unter solchen Entbehrungen und sicherlich guten Verhältnissen (vom Jet am Abend und der sch... Warterei abgesehen) zu machen, kann man sich VORHER nie stellen. Und danach ist man ja eh immer ein anderer Mensch. Mein Respekt vor dieser Wand ist jetzt natürlich gestiegen, und ihr seid wirklich "Wuide Buam". Treibt's nicht noch wuider...

Propheterp hat gesagt…

Respekt, Respekt. Ein mitreissender und erfrischender Bericht. Es freut mich, dass es für euch gut ausgegangen ist. Für mich persönlich sehr wertvoll, weil ich mir ein besseres Bild von dieser Route machen kann. Kommts immer wieder gut heim!

Anonym hat gesagt…

Gratulation! Starke Leistung und Respekt!

Anonym hat gesagt…

Interessanter Bericht, offen und ehrlich geschrieben. Auch wenn wir damals im Sommer unterwegs waren, hats mich ein wenig an die eigene Begehung vor 18 Jahren erinnert.
Grüße Lothar

Roli hat gesagt…

Eure Berichte lese ich immer wieder gern. Gewaltig Burschen, gratuliere! Hoff die Blessuren sind am heilen.

Peter hat gesagt…

Habt Ihr Euch eventuell im Datum geirrt? Ward Ihr vom 11.-13.03.2011 unterwegs? Antwort gerne an Mountainclimbing@gmx.de Gute Besserung!

Anonym hat gesagt…

Ein super Bericht, der mich nochmal motiviert hat, aber auch für (noch mehr) Respekt gesorgt hat. Vielen Dank auch für die Bilder, die einen genialen Einblick geben, was einen dort erwartet. Ich hoffe ihr erholt euch schnell von den Blessuren!!
Unsere Geschichte verlief dann relativ ähnlich: Am Karfreitag hatten wir 5 Seilschaften vor uns (Griechen, Schweizer, Slowenen, Schotten und Österreicher). An überholen war nicht zu denken, und so haben wir im Todesbiwak 5 Stunden bei Helligkeit verbracht, weil die Rampe verstopft war. Immerhin hatten wir dann den besten Biwakplatz. :-) Am zweiten Tag haben wir insgesamt mehr als 4 Std. mit Warten verbracht, und durften so den Gipfel nur im Dunklen geniessen. Schade! (immerhin konnten wir noch absteigen) Mehrere Aspiranten sind also wirklich genau so ein wichtiger Faktor wie Wetter und Verhältnisse. Ich wünsch' euch deshalb warmen Fels und immer freie Bahn ... Grüße, Lauric

Sven Rahlfs hat gesagt…

Heidenei! Riesen Respekt!
Viele Grüße vom Sven (aus Nagold)

Die Heine Brüder hat gesagt…

Hi,
super Artikel, den ihr gschrieben habt, hab ich mit Begeisterung gelesen, tolle Bilder - ich kann mir den Hauch einer Vorstellung von der Route/Wand machen. Gute Besserung und Danke!
Jens

Stefan Clos hat gesagt…

Wow, grandiose Leistung und auch sehr schöner Bericht :)

Thomas Harand hat gesagt…

hallo! hab gesehen ihr habt einen film übern eiger gemacht. könntet ihr den irgendwo online stellen? das würd mich echt sehr interessieren!

lg aus wien

thomas
thomasharand@gmail.com

Wuide Buam hat gesagt…

Servus Thomas, Online gibt es den Film derzeit nicht. Im November wird es den Film in München nochmals zu sehen geben, nachdem er leider beim Tegernseer Bergfilmfest (möglicherweise aufgrund des Vorzuges des Kinofilmes beim Bergflimfestes München?) nicht unerwünscht war.

Walter

Wilfried hat gesagt…

Respekt Jungs,
schön, dass ich Euch noch auf der HV- in Neu-Ulm kennenlenen durfte.
Ich war der begeisterte euerer schönen Topo`s, Ihr erinnert euch?
Weiter gute Touren und gesunde Heimkehr.

Wilfried aus Würzburg

Wuide Buam hat gesagt…

Hallo Wilfried,
klar erinnere ich mich. Meld doch mal, mailadresse solltest du finden, hast den Antrag von Bayerland zur HV erhalten.
Ciao
Walter

Anonym hat gesagt…

Hi Jungs,

auch wenn's schon einige zuvor geschrieben haben: ich bin zutiefst beeindruckt. Irgendwas zwischen bewegt & eingeschüchtert.

Und das obwohl oder vielleicht auch gerade weil ich auch diese Führe machen will... wir werden sehen was wird.

Die wichtigste Frage zuerst: wie geht es Bernie bzw. wie ist es ihm mit seinen Erfrierungen ergangen? Ich hoffe sehr, dass er wieder wohlauf ist!

Ihr habt noch was von Facts & Topo geschrieben. Gibt's da was worauf man sich freuen kann?

Und was den Film angeht. Ich bin halt selten in München. Gibts vielleicht ne Möglichkeit den mal online zu zeigen? So wie ne Art Webinar oder Videokonferenz etc.? dann hätten viele die Chance auch ohne reisen zu müssen ;-)

Wie auch immer, ich wünsche Euch für all Euren kommenden Wildheiten ALLES GUTE!

LG Andree