Prolog
Mordor (schwarzes Land) lag im Nordwesten von Mittelerde und war im Norden, Westen und Süden von steil aufragenden Bergen umgeben. Um das Jahr 1000 des zweiten Zeitalters begann Sauron Mordor zu besiedeln und es zu einem Ort des Bösen zu machen.
Obwohl heute auf keiner Karte mehr zu finden existiert es doch: Im Höhkar, einem versteckten Hochkar des Anlauftales, welches wiederum ein Seitental des Gasteinertales ist. Bekannt durch die Bahnverlade des Eisenbahn-Tauerntunnels von 1911. Dort oben, in einer Eisarena die Ihresgleichen sucht, erwächst all winterlich eine mächtige Eisline: (1) Erster Teil:
Die unsichtbare Grenze
Nachdem wir das Eis des Gasteiner Tales in der Ruinenorgel angetestet hatten und bereits Mittag die Eisklettererverkleidung abgelegt und getrocknet war, sah man uns bald schon wieder als normale Menschen bei Billa. Was uns vielleicht noch hätte entlarven können war der Inhalt unseres Einkaufswagens. Mit allem Nötigen versorgt gings hinauf, durch das durchgeknallte Bad Gastein mit den Schitouristen und ihren Taschenratten, da fühlen wir uns so mal so richtig normal unter Verrückten.Durch Böckstein zur Bahnverlade und noch ein paar hundert Meter weiter ist nichts mehr zu spüren von dem Rummel der nur drei Kilometer weiter tobt. Wir sind weit weg, unbemerkt haben wir eine Grenze überschritten, befinden uns schon am Rande eines andern Reiches. Wir betäuben unsere Gemüter mit Flüssignahrung aus dem Austriakenreich und bestaunen ehrfurtsvoll die Szenerie durch die Panoramascheibe, betört von AC/DC, den Hardrockdröhnern aus DownUnder und Zipfer Urtyp, dem Hardbratlgedröhn aus dem noch mehr DownUnder.
Unterwegs versuche ich Berni mithilfe der Schrift von der Richtigkeit eines direkten Weges zu überzeugen ...
Heiß Duschen! (3) Dritter Teil:
Saurons Rache
Facts Mordor:
Mordor WI 5, 315 mtr
Anfahrt/Zustieg: Durchs Gasteiner Tal nach Böckstein, an der Bahnverlade vorbei ins Anlauftal und vor der Brück mit Fahrverbotsschild parken. Entweder rechts des Baches Trittspuren des Höhkarsteiges folgen oder bei viel Schnee das Anlauftal hinein, am Gasthaus Marienberg vorbei und nach wenigen Minuten rechts eine Forststrasse bis zu deren Ende an deiner Wildbachverbauung. Das Tal hinauf zu den schon vom Parkplatz aus sichtbarebn Fällen. 1 bis 1 1/2 Stunden.
Schwierigkeit: 1 SL 50 mtr WI3-4; 2 SL 30mtr WI 3; 3. SL 40 Mtr WI 4+; 4. SL 50 mtr WI5; 5 SL 50 mtr WI4/4+; 5 SL 65 mtr WI 3-4 Schwierigkeit bei jeweils leichtester Linienführung. Bei direkterer Linienführung die mittleren Längen konstand WI5.
Abstieg: Zunächst rechts hinaus zu Büschen. gerade hinauf, oben nach Links über dem Fall queren und orogr. rechtshaltend absteigen zum Höhkarsteig und diesen zurück zum Einstieg. Kann heikel sein. Abstieg zT sehr lahnig.
Besonderes: Großer Fall, nicht zu unterschätzen, auch wenn die angegebenen Schwierigkeit dies vielleicht nicht suggerieren mögen. Der Abstieg ist anstrengend uns nicht ohne, am Höhkarsteig kann sichern nötig sein, u. U. auch die sehr lawinengefährdeten Hänge überhalb des Falles.
(2) Vorletzter Teil:
Im Land Mordor
Zum zweiten Mal dringen wir ein ins Reich Saurons, diesmal gewappnet mit Beilen und guten Mutes, nichtmehr nur zu schauen, sondern nun eizusteigen ins Land Mordor.
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