Von Oberiß gilt's ersteinmal zur Franz-Senn-Hütte aufzusteigen, das (reichliche) Gepäck fährt bequemer weise mit der Seilbahn
Franz-Senn-Hütte
Erstmal geht's in den Klettergarten, Basics wiederholen
Im Toprope wird auch die eine oder andere schwerer Route mal probiert, hier 5+, aber nicht mit Kletterpatschen sondern Bollerschuhen!
Almrausch beim Klettergarten
Abseilen wird wiederholt
Mittags verschlechtert sich das Wetter etwas, gerade recht um nach dem Abseilen ein realistisches Aufprusiken zu üben!

Über den anfangs flachen, später etwas steileren Gletscher, zuletzt in Zweierseilschaften über eine Firnflanke steigen wir Richtung Mittlere Kräzulspitze an
Sobald Absturzgefahr besteht wird die Gletscherseilschaft aufgelöst und von Stand zu Stand gesichert
Die letzten Meter zum Grat hinauf sind brüchig und unangenehm.
´Sommerwandferner, links die Mittlere Kräulspitze
Anseilen sobald Schnee den Gletscher bedeckt
Gipfelaufbau der Mittleren Kräulspitze
Mittlerweile hat es zugezogen und erste Graupelschauer tragen auch nicht zum Wohlbefinden bei
In die Scharte wurde ein Fixseil gelegt
Wegen der Mitreißgefahr bei Spaltensturz im Abstieg wurde auch der oberste steile Teil des Sommerwandferners mit Fixseilen für den Abstieg präpariert
Die Gruppe entschließt sich aufgrund der Zeit, der zu erwartenden Schwierigkeiten des Weiterweges und des Wetters für einen möglichst raschen Rückzug.
Das heikle Gelände sowie der Firnhang werden per Ablassschaukel schnell überwunden
Abalakov Eissanduhr bohren
Eissanduhr
Selbstausdrehende Eisschraube zum Abseilen
Der nächste Tag brachte Schneefall bis 1.500mtr. Wir konnten die Verhältnisse gut nutzen um auch ohne Gletscher eine halbwegs realistische Spaltenbergungs-Übung durchzuführen.
Der letzte Tag war wie geschaffen für eine Anspruchsvolle Hochtour: Die Gruppe hatte sich für den Mittleren Wilden Turm entschieden.
Durch den Neuschneefall erhöhten sich die Anforderungen an Orientierung, Spuranlage und Zeitmanagement beträchtlich.
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